Biotope erhalten, renaturieren und neu schaffen
Sielmanns Biotopverbünde
Um der Natur wieder mehr Raum zu geben und damit das Überleben seltener und gefährdeter Arten zu ermöglichen, setzt sich die Heinz Sielmann Stiftung für den Erhalt, die Aufwertung und Schaffung ökologisch wertvoller Lebensräume (Biotope) ein. Ein zentrales Ziel der Stiftung ist dabei die Weiterentwicklung des bundesweiten Biotopverbunds.
Einen Biotopverbund kann man sich als ein Netz aus Lebensräumen in einer von Menschen geprägten Landschaft vorstellen. Biotope werden hierbei durch Wanderkorridore und weitere Verbindungselemente (Trittsteine) feinmaschig miteinander verknüpft. Das schafft zusätzlichen Lebensraum und ermöglicht den Arten, großräumig zu wandern, was für ihren Fortbestand unabdingbar ist.
Im Jahr 2004 wurde am Bodensee der erste Sielmanns Biotopverbund initiiert, mit großem Erfolg. Nach diesem Vorbild hat die Stiftung seitdem weitere Biotopverbünde in Bayern, Niedersachsen und Thüringen entwickelt und arbeitet stetig daran, diese auszubauen.
Tiere, Pflanzen und Pilze brauchen „Lebenslinien“
Mit ganzem Einsatz setzt sich die Heinz Sielmann Stiftung für den Schutz, die qualitative Verbesserung oder Neuschaffung von Lebensräumen ein. Nur so werden die Grundlagen für eine positive Populationsentwicklung geschaffen. Von entscheidender Rolle ist hierbei das Vernetzen dieser Lebensräume mittels ökologisch zweckmäßiger Wege und Korridore.
Je größer und komplexer das Netz an hochqualitativen Lebensräumen ist und je engmaschiger sie untereinander verknüpft sind, desto stärker profitieren Tiere, Pflanzen und Pilze von diesen Strukturen.
Seit 2018 betreut die Heinz Sielmann Stiftung in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Seesen Flächen entlang des Nette-Flusses.
Tiere, Pflanzen und Pilze brauchen „Lebenslinien“
Mit ganzem Einsatz setzt sich die Heinz Sielmann Stiftung für den Schutz, die qualitative Verbesserung oder Neuschaffung von Lebensräumen ein. Nur so werden die Grundlagen für eine positive Populationsentwicklung geschaffen. Von entscheidender Rolle ist hierbei das Vernetzen dieser Lebensräume mittels ökologisch zweckmäßiger Wege und Korridore.
Je größer und komplexer das Netz an hochqualitativen Lebensräumen ist und je engmaschiger sie untereinander verknüpft sind, desto stärker profitieren Tiere, Pflanzen und Pilze von diesen Strukturen.
Seit 2018 betreut die Heinz Sielmann Stiftung in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Seesen Flächen entlang des Nette-Flusses.
Das Naturschutzgebiet „Giesener Teiche“ wird durch die Ökologische Station Hildesheim betreut. Diese Feuchtbiotope sind Lebensräume seltener Arten wie dem Kammmolch (Triturus carnifex) und der Schmalen Windelschnecke (Vertigo angustior).
Ökologische Station Hildesheim
Vielfältige Verantwortung für den Naturschutz
Seit 2023 ist die Heinz Sielmann Stiftung Trägerin der Ökologischen Station in Hildesheim. Als zentrale Koordinationsstelle für Schutzgebiete in Stadt und Landkreis Hildesheim setzt sie sich für Lebensräume und Arten ein.
Neues Biotopprojekt in Mönchengladbach
Planungen für Heinz Sielmann Biotop schreiten voran
Am Geburtsort von Heinz Sielmann, dem Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach, liefen die Vorbereitungen für das „Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers“ auf Hochtouren. Neben dem technischen Lageplan wurden die Planungen für die wasserbaulichen Bauwerke sowie die Gestaltung des Umfeldes fertiggestellt. Für die Umweltbildung und das ökologische Monitoring am zukünftigen Biotop konnten qualifizierte Kooperationspartner gewonnen werden. Das Kooperationsprojekt der Stadt Mönchengladbach, der Niederrhein Energie und Wasser AG (NEW AG), der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe – AöR (mags) und der Heinz Sielmann Stiftung soll 2026 in die bauliche Umsetzung gehen.
Blick auf die Projektfläche in Mönchengladbach: Durch die Offenlegung des Flusslaufs und die Aufwertung der umliegenden Flächen entsteht ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im Stadtgebiet.
Das Vorkommen des in Bayern gefährdeten Haselhuhns (Tetrastes bonasia) konnte 2025 bei einer Wildtierzählung auf der Hochkienbergalm in den Chiemgauer Alpen festgestellt werden.
Ökologisches Monitoring
Biologische Vielfalt sichtbar machen
In Sielmanns Biotopverbünden wird kontinuierlich untersucht und dokumentiert, welche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten dort leben und wie sich deren Bestände entwickeln. Dies hilft uns dabei, die Wirkung unserer Biotopmaßnahmen zu messen und diese immer weiter zu verbessern.
Kontakt
Dr. Heiko Schumacher
Bereichsleitung Biodiversität
Tel. +49 (0)5527 914-417 Mobil: +49 (0)151 17156602 heiko.schumacher@sielmann-stiftung.de
Zur Döberitzer Heide 9 14641 Wustermark / OT Elstal
